RSS Feed | Sitemap | Suche:
flawless_mt.jpg

Knochenaufbau mit der Spritze

Das ist moderne Medizin. Bei uns schon ein Standardverfahren seit 2008.

 

Stammzellentherapie mit eigenen Stammzellen. Wozu dient das?

Für künstliche Zähne (Implantate) braucht man kräftige Kiefer. Ist ein Zahn allerdings verlorengegangen, bildet sich das Knochengewebe schon nach einigen Monaten zurück.
Bislang gibt es bewährte Verfahren zum Knochenaufbau mittels hoch gereinigten Partikeln von Rinderknochen oder patienteneigenem Material, zum Beispiel aus dem Beckenkamm.

Eine moderne Methode erlaubt die einfache Gewinnung sogenannter Stammzellen aus dem eigenen Knochenmark, die zusammen mit dem oben genannten Biomaterial vom Rind die Neubildung von Knochen anregen (BMAC-Harvest).

Stammzellen sind quasi "Reservezellen" des Körpers. Aus Ihnen können praktisch alle Arten von Zellen entstehen, je nach dem, in welcher Umgebung sie sich befinden.

Für die Gewinnung der Stammzellen (durch Punktion) ist nur ein minimaler Schnitt nötig. Beschwerden nach der OP und (seltene) Komplikationen am Becken (nach Beckenkamm-Knochentransplantat) werden nochmals reduziert.

Das Stammzellengemisch macht den "neuen" Knochen schneller stabil und ergibt mehr Volumen; es kann schneller implantiert werden. Die lange "leere Zeit" ohne eigene Zähne verkürzt sich drastisch.

Diese Behandlungsmethode ist für den Oberkiefer wissenschaftlich bestätigt. Beim sogenannten Sinuslift erreicht man bislang sehr gute Ergebnisse.

Die gesetzliche Krankenkasse kennt diese moderne Therapie nicht. Privatversicherte können auf eine Kostenerstattung hoffen. Die Kosten liegen bei etwa 1200.- EUR.

zurück

Datum der letzten Änderung: 21.02.2009

Medizinische Aussagen: Die getätigten Aussagen gründen sich auf allgemeinen medizinischen Erkenntnissen und auf eigenen Erfahrungen.
Dr. Werner Fürstenau (Facharzt für MKG-Chirurgie und Zahnarzt)