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Sytematische Therapie

Auf jeden Fall sinnvoll

 

Der Rückgang von Zahnfleisch und das "Längerwerden" der Zähne ist meist ein Ausdruck einer schwerwiegenden parodontalen Erkrankung.

Neuere Studien haben belegt, dass z. B. das Risiko von Herzklappenschäden entscheiden auf chronische Entzündungen im Kieferbereich zurückzuführen sind. Daher gehen die Empfehlungen inzwischen dahin, bei vorgeschädigten Herzklappen nicht etwa eine unmittelbare Antibiotikagabe (Endokarditis-Prophylaxe) kurz vor einem zahnärztlichen Eingriff durchzuführen, sondern die Ursachen generell zu beheben.

Das bedeutet, dass jede noch so geringe, chronische Zahnfleischentzündung beachtenswert ist und einer Therapie zugeführt werden sollte.

Moderne Geräte und Methoden erlauben eine schonende Behandlung, die nicht belastet und raschen Erfolg bringt.

Alle Krankenversicherungen tragen auf Antrag die Kosten für eine solche "Grundbehandlung". Es kann jedoch sehr sinnvoll sein, etwas mehr zu tun. Hier bieten sich Methoden der "Regenerativen Therapie" an.

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Datum der letzten Änderung: 21.02.2009

Medizinische Aussagen: Die getätigten Aussagen gründen sich auf allgemeinen medizinischen Erkenntnissen und auf eigenen Erfahrungen.
Dr. Werner Fürstenau (Facharzt für MKG-Chirurgie und Zahnarzt)