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Wurzelresektionen

Bei wurzelkranken oder wurzeltoten Zähnen wird meist zunächst eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt. Dies ist ein Versuch der Zahnerhaltung.

Treten Entzündungen an Wurzelspitzen auf, so sind dies meist chronische Entzündungen, die den Knochen auflösen. Typischerweise gehen diese Entzündungen anfangs ohne Schmerzen voran, weswegen viele
erst spät oder zufällig entdeckt werden.
Auch nach gut gemachten Wurzelkanalbehandlungen können diese Probleme auftauchen. Deshalb sollten wurzelbehandelte Zähne regelmäßig durch Röntgen kontrolliert werden.

Entzündungen an der Wurzelspitze können durch eine Wurzelresektion chirurgisch entfernt werden. Durch Kürzen der Wurzelspitze "säubert" man diesen Bereich. Dies ist der erweiterte Versuch einer Zahnerhaltung.

Leider kommt es gelegentlich zu einem Rezidiv, d. h. die Entzündung kehrt unbestimmte Zeit nach der Operation zurück. Dann kann die Operation wiederholt werden oder man entschließt sich, den Zahn zu ziehen.

In Fällen starker entzündlicher Veränderung kann es sinnvoll sein, die Wurzelkanalbehandlung gleichzeitig mit der Wurzelresektion durchzuführen.

Bevor Zähne mit aufwändigen prothetischen Restaurationen versehen werden, verlangen die Krankenkassen z. B. eine chirurgische Behandlung erkrankter Zähne.

Auch für diesen Eingriff stehen alle Arten der Schmerzausschaltung zur Verfügung.

Weitere Informationen über:

Örtliche Betäubung
Prämedikation
Narkose

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Datum der letzten Änderung: 21.02.2009

Medizinische Aussagen: Die getätigten Aussagen gründen sich auf allgemeinen medizinischen Erkenntnissen und auf eigenen Erfahrungen.
Dr. Werner Fürstenau (Facharzt für MKG-Chirurgie und Zahnarzt)