Sitemap | Suche:
smile_at_me.jpg

Woran erkennen Sie einen erfahrenen Implantologen?

Bewährt hat sich Teamarbeit:  Zahnarzt - Implantologe - Zahntechniker

Der Zahnarzt stellt zunächst ein Behandlungskonzept nach Ihren Wünschen und Erfordernissen auf.
Er ist dafür der Spezialist: Prothetik (Zahnersatz) ist seine tägliche Arbeit.

Der Implantologe prüft das Konzept und bringt sich ggf. beratend ein.
Er ist der Spezialist für das Fundament, auf dem der Zahnarzt später excellenten Zahnersatz befestigen kann.
Seine jahrzehntelange chirugische und implantologische Erfahrung kommen ihm zu Gute.

Der Zahntechniker kommt schon in der frühen Planungsphase ins Spiel.
Er ist der Spezialist für die technische Ausführung des Zahnersatzes. Auch hier erfolgt eine Beratung und gemeinsame Planung, falls erforderlich. Je eher Sie der Zahntechniker kennenlernt, desto passender wird der spätere Zahnersatz werden.

 


Nun zur eigentlichen Frage: Wie erkenne ich einen erfahrenen Implantologen?

Hierzu haben Sie mehrere Möglichkeiten:

1. Sie fragen Ihren Zahnarzt. Auf seine Empfehlung können Sie sich verlassen. Er weiß, was Sie wo und wie bekommen werden.

2. Sie fragen Ihren Zahntechniker. Er kennt die Qualität, die in seinem Wirkungskreis entsteht. "Wo würde Ihre Frau ein Implantat bekommen wollen?" ist die richtige Frage.

3. Sie treffen einen Implantologen und überzeugen sich selbst.
 
Schauen Sie sich also direkt in seiner Praxis um:
- Wird Wert gelegt auf Sterilität?

- Wie soll die Nachsorge aussehen?

- Erfolgt eine offene und ehrliche Beratung und Aufklärung?

- Wie häufig wird implantiert?
   Weniger als 40 Fälle pro Jahr bedeutet, dass keine ausreichende Erfahrung vorliegt.
   Mehr als 200 Fälle im Jahr bedeutet tägliche Arbeit mit Implantaten.

- Kann der Implantologe Problem und Schwierigkeiten im Vorfeld erkennen und werden
  diese besprochen?
  Aussagen, wie "Das machen wir schon..." oder "Da nehmen wir einfach dünnere Implantate..." sollten zu denken
  geben. Oftmals deutet das auf mangelnde chirurgische Kompetenz hin.

- Implantate brauchen eine sehr sorgfältige Pflege. Ist das Nachsorgeprogramm mit Ihrem Zahnarzt
  abgestimmt? Werden regelmäßige Nachsorgetermine durch den Implantologen angeboten?

- Nennt er sämtliche anfallenden Kosten, von der Anästhesie bis zur Krone?
  Viele Kostenvoranschläge sind sehr lückenhaft und dünn. Ein verlockendes Angebot wird später gerne zur
  Kostenfalle. Dann ist der Ärger groß.

- Achten Sie auf seine Qualifikation: Grundsätzlich kann man sagen, je höher die Qualifikation und je größer
  die Erfahrung, desto besser.
 

Der Facharzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie hat noch immer den höchsten Stellenwert durch umfassende Ausbildung und Doppelstudium (Zahnmedizin und Medizin).

Der  Fachzahnarz für Oralchirurgie stellt die einzige Alternative dar. Auch er hat eine umfassende Ausbildung in Klinik und Praxis erhalten.

In Verbindung mit einer Anerkennung eines international anerkannten Verbandes (Zertifizierte Implantologie) kann von einer ordentlichen Ausbildung ausgegangen werden.
   Aber Vorsicht: Es gibt zahlreiche selbst ernannte Spezialisten, die ihr geringes Wissen in Wochenendkursen
   erworben haben oder noch perfider, sich das Zertifikat selbst ausgestellt haben. Manche Kollegen gründen dazu
   sogar eigens ein "Fortbildungsinstitut". Was fehlt, ist die klinische Ausbildung und Erfahrung.

Die Krönung ist ein Master of Science im Fachgebiet Implantologie. Hierdurch wird der theoretische Unterbau im Fachgebiet durch eine universitäre Ausbildung gewährleistet.
    Aber Vorsicht: Jeder Zahnarzt kann einen Mastertitel erwerben. Was fehlt, ist die klinische Ausbildung und
    Erfahrung. 

Und Ausbildung und Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen.
 

zurück