Hautchirurgie · Schwerpunkt
Chirurgische Behandlung von Gefäßmalformationen
Gefäßmalformationen, wie etwa Hämangiome im Kopf-Hals-Bereich sind meist gutartig, können aber wachsen, bluten oder die Funktion stören.
Nicht jede Läsion muss raus
Hämangiome können sich in den ersten Lebensjahren auch zurückbilden.
Im Erwachsenenalter hingegen bleiben sie oder vergrößern sich gerne. Operiert wird, wenn sie bluten, die Funktion stören oder im Gesicht so liegen, dass Abwarten den Schaden vergrößert.
Bei seltenen High-Flow-Angiomen steht eine weitreichende Diagnostik vor jedem Eingriff an: Ausdehnung und Zuflüsse müssen bekannt sein. Bei Kindern stimmen wir das Vorgehen mit der Kinderchirurgie ab.
Wann eine Operation sinnvoll ist
- Wiederholte Blutungen oder Verletzungen der Läsion
- Behinderung von Sehen, Atmen, Essen oder Sprechen
- Kein Rückgang eines Hämangioms nach der üblichen Rückbildungsphase
- Deutliche ästhetische Beeinträchtigung im sichtbaren Bereich
Ob und wann operiert wird, entscheidet der Verlauf. Manche Läsionen beobachten wir. Andere operieren wir, bevor sie größer werden.
Häufige Fragen
Ist das Krebs?
In der Regel nein. Gefäßmalformationen und Hämangiome sind meist gutartig. Trotzdem können sie wachsen, bluten oder die Funktion stören — deshalb die frühzeitige Abklärung.
Muss mein Kind operiert werden?
Nicht immer. Viele Hämangiome bilden sich zurück. Operiert wird, wenn der Verlauf das verlangt: Blutung, Funktionsstörung, kein Rückgang.
Reicht Laser statt Operation?
Bei flachen, oberflächlichen Befunden kann eine Laserbehandlung sinnvoll sein.
Sitzt die Läsion tiefer oder hat sie kräftige Zuflüsse, bleibt die Operation oder die interventioenlle Radiologie der sichere Weg. Das zeigt uns die Bildgebung.
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Vereinbaren Sie gerne einen Termin — telefonisch unter 05231 962600.