Implantologie · Implantatart

Konventionelle Implantate

Diese Standard-Formen ähneln natürlichen Zahnwurzeln. Es gibt sie in allen erdenklichen Durchmessern und Längen, passend zu fast jeder Situation.

Die Standardlösung — und meistens die richtige

Ein konventionelles Implantat ersetzt die Zahnwurzel: eine Schraube aus Titan oder Keramik, die in den Kieferknochen eingebracht wird und dort fest einheilt. Darauf sitzt später die Krone, die Brücke oder die Verankerung Ihrer Prothese.

Geplant wird in einfachen Fällen auf Basis von 2D-Daten — vom einzelnen Zahn bis zur Versorgung des gesamten Kiefers. Knochenangebot, Nervverlauf und Kieferhöhle sind damit vor dem Eingriff bekannt.

Ablauf in Kürze

  1. Untersuchung und Beratung
  2. Therapie- und Kostenplan
  3. Abdrücke, Modellherstellung
  4. Röntgenmessaufnahme, ggf. eine 3D-Aufnahme
  5. Analoge oder digitale Planung
  6. Implantation, auf Wunsch mit Sedierung
  7. Kontrolltermin
  8. Freilegung oder Schlusskontrolle
  9. Krone, Brücke oder Prothesenverankerung (durch den Hauszahnarzt)

Material und Haltbarkeit

Verwendet werden:

  • Titan
    — ein bestens erforschtes Material, > 70 Jahre Erfahrung weltweit
    — gute Verträglichkeit
    — ausgereifte Konstruktionen
    — lebenslange Materialgarantie (nur bei Straumann Roxolid)
  • Keramik
    — ein weitgehend erforschtes Material, > 20 Jahre Erfahrung weltweit
    — gute Verträglichkeit
    — inzwischen ausgereifte Konstruktionen
    — ideal bei allergischer Disposition

Im Knochen eingesetzt entsteht eine feste Verbindung. Die Einheilzeit liegt je nach Implantattyp und Knochenqualität zwischen acht Wochen und einem halben Jahr. In dieser Phase tragen Sie meist eine provisorische Versorgung.
Sie sind zu keinem Zeitpunkt ohne Zähne.

Wie lange ein Implantat hält, entscheidet weniger das Implantat als die Pflege danach. Deshalb gehört zu jeder Versorgung ein festes Recall-Intervall — dieselbe Sorgfalt wie bei eignen Zähnen sollte reichen.

Dauer des Eingriffs

Ein einzelnes Implantat: in der Regel <45  min.
(mit Betäubung, Vorbereitungen, Kontroll-Röntgen)

Danach

Kühlen & Schonung für 1 Tag
Am Folgetag: Kontrolle
Nach einer Woche: Fäden ziehen

Häufige Fragen

Während des Eingriffs nicht — der Bereich ist vollständig betäubt.
Danach ist ein Druckgefühl für kurze Zeit normal.
Starke Schmerzen sind sehr selten. 8 von 10 Patienten benötigen kein Schmerzmittel.
Wer die Behandlung gar nicht miterleben möchte, wählt Sedierung oder Vollnarkose.

Nein. Während der Einheilzeit haben Sie meist eine provisorische Versorgung. Im sichtbaren Bereich ist das selbstverständlich.

Nach oben nicht: Entscheidend sind Knochen und Allgemeinzustand, nicht das Geburtsjahr.

Nach unten ja: das Kieferwachstum sollte zuvor abgeschlossen sein.

Noch Fragen? Lassen Sie sich beraten.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin — telefonisch unter 05231 962600.