Oralchirurgie · Eingriff

Weisheitszähne

Bei Platzmangel im Kiefer können die „8er“ stören oder sogar Schaden anrichten. Häufig ist dies der Fall nach einer kieferorthopädischen Behandlung.

Weisheitszähne besser entfernen, wenn sie stören oder schaden

Nicht jeder Weisheitszahn muss raus. Wir entfernen ihn, wenn er Entzündungen verursacht, den Nachbarzahn gefährdet, nach einer kieferorthopädischen Behandlung Druck auf die Zahnreihe ausübt — oder wenn KFO-Therapie das erfordert.

Verlagerte oder retinierte Zähne operieren wir ambulant. Die 3D-Diagnostik zeigt vorher die Lage zum Unterkiefernerv — und damit, wie der Zahn nervschonend geteilt und entfernt werden kann.

Gründe für eine Entfernung

  • Wiederkehrende Entzündungen der Schleimhauttasche
  • Karies am Weisheitszahn oder am Nachbarzahn, weil die Stelle nicht zu reinigen ist
  • Druck auf die Zahnreihe nach kieferorthopädischer Behandlung
  • Zystenbildung um einen verlagerten Zahn
  • Vor einer geplanten Bestrahlung oder Bisphosphonat-Therapie

Sicherheit durch 3D

Untere Weisheitszähne liegen häufig nah am Unterkiefernerv. Zeigt das zweidimensionale Bild (OPG) einen engen Kontakt, fertigen wir eine 3D-Aufnahme (DVT) an: Sie zeigt die tatsächliche Lage in drei Ebenen und erlaubt, den Zahn nervschonend zu entfernen.

Alle vier Weisheitszähne in einer Sitzung? Das ist möglich — in Sedierung oder Vollnarkose ist es für viele Patientinnen und Patienten der angenehmere Weg. Einzelheiten zur Narkose.

Für Jugendliche gibt es eine kürzere Fassung: Dein 8er — erklärt.

Häufige Fragen

Nein. Das geht auch sehr gut seitenweise.
Dabei halten sich Schwellungen und Schmerzen noch in Grenzen. Man kann auch noch verhältnismäßig gut essen auf der jeweils anderen Seite.

Will man kein zweites Mal kommen, dann sollte man alle 4 Weisheitszähne auf einmal entfernen lassen. Viele Jugendliche wählen dann die Narkose als komfortable Möglichkeit.

Schwellung und ein Spannungsgefühl sind normal, meist über drei bis fünf Tage. Kühlen, weiche Kost, kein Sport in der ersten Woche. Die Fäden entfernen wir nach etwa einer Woche.

Wenn das Übersichtsbild (OPG) einen engen Kontakt  vom Nerv zu den Zahnwurzeln zeigt, dann ist eine 3D-Aufnahme (DVT) sinnvoll.

Sie zeigt uns die wirkliche Lage des Zahnes. Überraschungen während der Operation werden so seltener.

Noch Fragen? Lassen Sie sich beraten.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin — telefonisch unter 05231 962600 oder direkt online.