Rekonstruktive Chirurgie · Verfahren
Bonesplit
Ist der Kieferkamm hoch genug, aber etwas zu schmal, muss nicht immer aufgebaut werden. Der Knochen wird dann längs geteilt und schrittweise geweitet, bis ein Implantat Platz hat.
Spreizen statt aufbauen
Ein schmaler Kamm mit ausreichender Höhe ist ein anderer Befund als ein niedriger Kamm. Hier fehlt Breite, nicht Substanz. Der Bonesplit nutzt das: Der Knochen wird längs geteilt und vorsichtig geweitet. Der eigene, vitale Knochen bleibt weitgehend erhalten.
Häufig setzen wir das Implantat in derselben Sitzung. Eine Entnahme von Knochen an anderer Stelle entfällt.
Vorteile
- Keine zweite Wunde durch eine Knochenentnahme
- Häufig Implantation in derselben Sitzung
- Kürzere Gesamtbehandlungszeit als beim Blockaufbau
- Der eigene, vitale Knochen bleibt erhalten
Grenzen
Das Verfahren braucht eine Restbreite und ausreichend spongiösen Knochen zwischen den Außenwänden. Im sehr harten, schmalen Unterkiefer stößt es an Grenzen — dann ist der Block oder die GBR der sichere Weg. Das entscheiden wir anhand der 3D-Aufnahme, nicht am Behandlungsstuhl.
Für Sie bedeutet dies: kürzere Behandlung, weniger Chirurgie, weniger Schmerz.
Häufige Fragen
Kann das Implantat sofort gesetzt werden?
Häufig ja. Genau das ist der Vorteil gegenüber dem Block: keine monatelange Wartezeit, wenn Breite das einzige Problem ist.
Geht das in jedem Kiefer?
Nein. Der Kamm muss hoch genug sein und zwischen den Außenwänden noch weichen Knochen haben.
Ist das schmerzhafter als ein Aufbau?
In der Regel weniger. Es gibt keine Entnahmestelle und der Eingriff dauert weniger lang. Schwellung und Druckgefühl für einige Tage sind üblich.
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